Verband der Beamten der Bundeswehr

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Standortgruppe Stetten a.k.M. trifft sich zur Mitgliederversammlung

 

Der Einladung des Vorsitzenden der Standortgruppe Stetten a.k.M. Ewald Hoffmann zur Mitgliederversammlung am sonnigen 07.Dezember 2016 folgten fast rund 50 Mitglieder!!! Geladen wurde ins Kantinengebäude Lager Heuberg. Besonders begrüßen durfte Herr Hoffmann dieses Mal den Bundesvorsitzenden Wolfram Kamm, welcher die Einladung gerne angenommen hatte. Ebenfalls begrüßen durfte er den Leiter des Bundeswehr Dienstleistungszentrum Herr Kessler sowie alle weiteren Anwesenden. Sodann übergab Herr Hoffmann das Wort auch gleich an Herrn Kamm.


Dieser bedankte sich im Besonderen bei Herrn Kessler um das Möglichmachen einer solchen Veranstaltung und um die Teilnahme einer großen Anzahl an Aktiven und Pensionären. Herr Kamm begann damit einen Überblick der Verbandspolitik zu geben. Der Einstieg war auf 60 Jahre VBB und seine ganzen Veränderungen zurückblicken zu können. Die Aufgabenwahrnehmung sei in all den Jahren stetig aktuell geblieben. So durfte man sich in den letzten Jahren wieder um gute Tarifrunden freuen, es seien genügend Haushaltsstellen vorhanden und man könne auf veränderte Führungspositionen blicken.
Die verbandliche Arbeit hätte ebenfalls ein großes Augenmaß auf die Attraktivität des Dienstes.
Hierzu sei eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, welche sich unter anderem um die Belange der Feuerwehrleute kümmert, ebenso wie um die Bündelung der Dienstposten im gehobenen Dienst.
Hierzu wird auch im Hinblick zur Forderung der Bundesministerin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefordert, dass es möglich sein soll, ein mittleres Laufbahnziel zu erreichen bis mindestens A 11.
Der hierzu ergangene Einwurf von Herrn Kessler machte nachdenklich. Ein von ihm besuchter Workshop “ Trendwende Personal” wies auf, dass die von der Bundesministerin geforderten Attraktivitätssteigerungen zu sehr und hauptsächlich auf militärische Belange abgestellt seien. Das Zivilpersonal würde bisher zu wenig betrachtet. Bei der Bündelung ziviler Dienstposten werden zu lange Wartezeiten befürchtet. Zudem solle die Forderung nach besserer Dienstpostenausgestaltung sowohl im mittleren als auch im gehobenen Dienst Gehör finden. Es gäbe ja kaum A 9 / A 12 Stellen im Ortsbehördenbereich.

Der Bundesvorsitzende Herr Kamm unterstreicht diese Forderung und erhofft sogar eine Bündelung bis A 12.
Er verwies darauf, dass die Struktur der Bundeswehrverwaltung ohne Bündelung bis A 8 kaum noch vorstellbar sei. Aber die Durchlässigkeit sollte besser gestaltet werden. Bedauerlicherweise sei dies fast nur noch eine Forderung des Verbandes was die zivilen Belange anginge, so dass sonst kaum die Interessen vertreten werden können. Der Verband stellt jedoch eine hohe Attraktivitätsforderung an die Bundesministerin.

Ein weiterer Punkt von Herr Kamm war die Sorge um den größtenteils altersbedingten Ausstieg von Personal in den nächsten 15 Jahren. Dieser sei annähernd die Hälfte der momentanen Sollstärke. Aufgrund der Ausbildungszeiten würden diese Löcher kaum gefüllt werden. Da reiche es auch kaum, wenn das Ministerium ca. 5000 weitere Stellen bis ins Jahr 2013 schaffen will. Die altersbedingten Abgänge werden nicht gedeckt werden können. Allein hierbei sei die “ intelligente Bündelung “ der Dienstposten gefordert.

Nächster Punkt von Herr Kamm war die Reduzierung/ Angleichung der wöchentlichen Arbeitszeit. Hier sei ein deutlicher Druck des Verbandes zu spüren. Ein Vergleich zur dienstlichen Arbeitszeit des Militärs sei kaum möglich, da diese noch zum Beispiel Arztbesuche und dienstlichen Sport beinhalte. Eine Forderung auf eventuell 40 Wochenstunden sei denkbar. Die Einsteuerung des Vorschlages “Arbeitszeit” wird durch entsprechende Gespräche geführt.

Das Thema Bearbeitungszeiten von Beihilfeanträgen war ebenfalls Themenpunkt von Herr Kamm.
Diese seien kaum noch hinnehmbar und könne zu teilweise persönlichen Bedrängnissen der Beihilfeberechtigten führen.
Bedingt seien die Verzögerungen immer noch bei einem hohen Personalbedarf, welcher nicht bedient wird. Die Einführung eines neuen EDV-Systems wird daraufhin ausgesetzt. Die Zuständigkeiten für die Beihilfebearbeitung der Pensionäre ändert sich voraussichtlich ab Mitte 2017.

Herr Kamm bedankte sich noch für die geleistete Arbeit und den Einsatz bei den Personalratswahlen und verwies auf eine leider geringe Wahlbeteiligung.

Die weitere Verbandsarbeit sei auch auf die angedachte Fusion mit dem VAB gerichtet.

Herr Kamm bedankte sich für die Aufmerksamkeit und richtete zum Abschluss noch Weihnachtsgrüße an die Anwesenden.

Im folgenden Verlauf und als nächster Tagesordnungspunkt standen die Ehrungen für Verbandsmitgliedschaften an. Geehrt werden konnten gleich 5 Anwesende. Sowohl Frau Vogler, Herr Kessler, Herr Rebholz und Herr Lux wurden für 40jährige Mitgliedschaft geehrt, Frau Haselmeier für 15jährige. Die Ehrungen wurden von Herrn Kamm vorgenommen.

Im Anschluss stand das gesellige Beisammensein bei Essen und Trinken an.



Auf dem Bild von links: Standortgruppenvorsitzende Ewald Hoffmann, Gerhard Lux, Sybille Vogler, Werner Rebholz, Else Haselmeier, Hartmut Kessler und der Bundesvorsitzende Wolfram Kamm.


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